Weihnachts-Schock! Heilige Familie will Bildrechte nachverhandeln

 

Jerusalem, dopd

Das war ein richtiger Schock am frühen Montag Morgen in vielen deutschen Redaktionen. Nahezu alle wichtigen deutschen Tageszeitungen hatten ein Schreiben des Internet-Künstlers Bionsky, den Laufbursche-Lesern durch zahlreiche provokative Interventionen bekannt, auf dem Tisch. Der Künstler gab hierin an, dass er von nun an die Bildrechte der Heilige Familie innehat. Beigefügt war dem Schreiben eine Vollmacht der Jungfrau Maria. „Wenn Ihr weiterhin glaubt, die Heilige Familie ohne Honorar abbilden zu können, dann ist das ein teurer Irrtum“ heißt es in dem Schreiben. Die Presse muss sich jetzt auf Nachforderungen in Billiardenhöhe einstellen, da die Familie seit etwa 2000 Jahren unautorisiert abgebildet wurde. Wenn auch nur ein Teil der Forderungen erfüllt wird, wäre die Heilige Familie und Bionsky die reichsten Menschen, die jemals gelebt haben. Nach Bionskys Auskunft kam der Kontakt zur Familie während der Vorbereitungen für sein neuestes Kunstprojekt, das er gemeinsam mit der Heiligen Familie in einem krippenähnlichen Umfeld realisieren wollte, zustande. Nach einem anfänglichen Streit mit Maria, besser bekannt als die Mutter Gottes, kam es dann zu einer Diskussion über die Bildrechte, über die sich Maria und ihr Mann Josef schon seit geraumer Zeit ihre Gedanken machen.

„Es kann eigentlich nicht angehen, dass wir seit mehr als hundert Jahren von jedem Deppen fotografiert und unsere Abbilder weltweit als Skulpturen vermarktet werden, ohne dass wir dafür auch nur einen Pfennig zu sehen bekommen,“ sagte Maria dem Laufburschen. „Selbst Fußballer bekommen Geld für ihre Bildrechte und mir macht keiner weis, dass dieser Ronaldo irgendwie beliebter ist als wir!“ Die Situation spitzt sich zu, als der Künstler, der bekanntermaßen nur verpixelt auftritt, von der Dame zu Kasse gebeten wurde. Auf den Vorschlag von Bionsky, in der Christmette im heimatlichen Bamberg ein gutes Wort beim Pfarrer für ihr Ansinnen einzulegen, mischt sich dann sogar der der bis dato eher ruhige Josef ein, weil er es als seine Pflicht ansieht, seiner Frau zur Seite zu springen.

„Mir macht keiner weis, dass dieser Ronaldo irgendwie beliebter ist als wir,“ empört sich Maria

„Ein kleiner Obolus für dein Selfie wäre schon angebracht. Bedenke, dass das Jesuskind hier völlig unbekleidet zur Schau gestellt wird, womit ich schon seit dem Jahre Null als Vater nicht einverstanden bin. Außerdem ist es Winter und draußen kalt. „Doch da platzt auch Bionsky der Kragen. „Du, Josef, solltest dich aus der Debatte lieber raushalten. Es ist ja nicht einmal klar, ob du überhaupt der Vater von dem Kind bist.“ Daraufhin hätten sich Josef und Maria beraten und Bionsky einen Deal vorgeschlagen. Er sollte sich weltweit um die Eintreibung der Bildrechte kümmern, und würde dafür einen Anteil erhalten. Da Bionsky weiterhin seine Anoymität wahren will, hat er die renommierte Fotoagentur Pontius Pilatus um seine Vertretung gebeten. Der gleichnamige Gründer richtete bereits einen mahnende Botschaft an die Redaktionen. „Die Zeit, in der sich Bildredakteure ihre Hände in Unschuld gewaschen haben, neigt sich dem Ende zu. Jetzt geht der Klingebeutel rum, und zwar global!“

Der Laufbursche bleibt für Sie, Liebe Weihnachts-Leser, natürlich am Ball und informiert Sie rechtzeitig über jede mögliche Erhöhung des Kirchgeldes, die sich aus dieser doch recht nachvollziehbaren Debatte ergeben könnte.

 

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